Lock-Station Version Update 2 (Juni 2026)

Ergebnisse:

Der regelmäßige Neustart hat das Problem der Verfügbarkeit lösen können und die Erhöhung des Konfidenz-Intervalls auf 90 % hat falsches Rauschen größtenteils unterdrückt, jedoch werden nach wie vor viele Fliegen und Wespen als europäische und asiatische Hornissen klassifiziert. Es ist zwar nach wie vor früh in der Saison und zu diesem Zeitpunkt sind Hornissen eher auf Proteinsuche für die Larven als auf Kohlenhydrate aus, dennoch muss über einen Austausch der Lock-Flüssigkeit nachgedacht werden, um mehr Insekten anzulocken. Dies wird den Juli nochmal weiter beobachtet. Die Performance ist leider nicht so, wie sie sein müsste um ein kontinuierliches Tracking zu ermöglichen – besonders wenn viele Insekten an der Station sind.

Die Performance der Stationen ist nach wie vor schlecht, besonders bei viel Bewegung gibt es häufig nur noch 1-3 FPS. Ebenfalls sind die Bilder häufig unscharf, was der schnellen Bewegung der Insekten zuzuschreiben sein dürfte.

Zwar wurde sich bei dem ersten Entwurf durchaus Gedanken gemacht, dass die Stationen Wind & Wetter ausgesetzt sind, jedoch sind die Haushalts-Gummis, welche die Flaschen mit der Lockflüssigkeit von unten gegen die Holzplatte drücken, nicht für häufigen Temperaturwechsel gemacht. Bei zwei der vier Stationen sind diese bereits nach 2 Wochen gerissen. Nachdem die Lock-Flüssigkeit bislang jedoch nur gering verdunstet ist und die erste Füllung vermutlich bis zum Ende der Saison halten wird, wurde nun ein Kabelbinder um den Flaschenhals gelegt, um ein Durchrutschen der Flasche zu verhindern.

Anpassungen Hardware:

Die Haushaltsgummis wurden durch widerstandsfähigere Kabelbinder ersetzt.

Anpassungen Software:

Als Maßnahme für eine verbesserte Performance wird die automatische Belichtung und der Auto-Fokus deaktiviert und durch statische Variablen ersetzt. Zusätzlich werden statische Teile der Konfiguration, wie GPS-Lokation in eine eigene config_local.py Datei ausgelagert, welche nicht permanent bei kleinsten Änderungen am Code überschrieben und neu befüllt werden muss. Um bei wechselnder Auflösung keine unnötigen kleineren Insekten (Ameisen) zu tracken, werden prozentuale Min- und Max- Werte für Tracking-Boxen implementiert. Außerdem wird der Konfidenzintervall weiter auf 93% erhöht um die Precision zu steigern.